Die Methode Youtube im Unterricht - Machbarkeitsüberlegungen

Die Methode Youtube im Unterricht

 

 

Machbarkeitsüberlegungen

 

 

 

Inhalt:

 

  1. Einleitung
  2. Qualifikatorische Voraussetzungen bei Lehrkräften/Dozenten
  3. Qualifikatorische Voraussetzungen bei der Zielgruppe
  4. Technische Voraussetzungen in der Einrichtung (Schule, Bildungsträger, etc.)
  5. Notwendige räumliche Rahmenbedingungen
  6. Notwendige  zeitliche und organisatorische Rahmenbedingungen

 

 

 

1. Einleitung

Um einen kurzen Film drehen, bearbeiten und fertig zur Präsentation online stellen zu können, bedarf es verschiedener Voraussetzungen und Bedingungen, die erfüllt sein müssen.

Dazu zählen die Qualifikationen der Lehrkräfte/Dozenten und der Zielgruppe, welche diese Art der Medienarbeit kennenlernen sollen,  aber auch technische Voraussetzungen in der jeweiligen Einrichtung und räumliche, zeitliche, sowie organisatorische Rahmenbedingungen sind von Nöten.

 

 

 

2. Qualifikatorische Voraussetzungen bei Lehrkräften/Dozenten

 

Qualifikatorische Voraussetzungen, welche die Lehrkräfte bzw. Dozenten für ein solches Projekt mitbringen sollten, sind Erfahrungen bzw. sichere Kenntnisse im Umgang mit einer Kamera und deren Zubehör.

Bei der Vorbereitung und Aufnahme des kurzen Films sollte die Lehrkraft der Zielgruppe, wenn nötig, Gestaltungsideen liefern bzw. kreative Unterstützung leisten, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

Des Weiteren sind Kenntnisse im Umgang mit dem PC und der Kamera von Nöten, um das Gefilmte zur Bearbeitung auf den Computer übertragen zu können, wo das Video dann fertig gestellt werden muss. Hierbei sollte die Lehrkraft beispielsweise wissen, wie man Filme schneidet, entsprechende Programme hierzu kennen, Zusatzmaterial, wie Screen-Shots, einfügt und den Ton verändern kann.

Ist das Video fertig zur Präsentation, sollte die Lehrkraft wissen, wie man es bei Youtube oder einer ähnlichen Seite online stellt.

Im Umgang mit der Zielgruppe sollte die Lehrkraft bzw. der/die Dozent/in in der Lage sein, das eigene Wissen zu vermitteln, um die Zielgruppe selbstständig mit den verschiedenen Arbeitsmaterialien und Medien arbeiten lassen zu können. Dafür bedarf es Sozialkompetenz, Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft, aber auch Geduld.

Entscheidend ist auch, dass die Lehrkraft für ein solches Projekt zu einem erhöhten Arbeitsaufwand bereit sein muss.

 

3. Qualifikatorische Voraussetzungen bei der Zielgruppe

 

Welche Voraussetzungen sollten Schüler mitbringen? Um einen Film für Youtube zu drehen sind Grundkenntnisse im Umgang mit dem PC notwendig. Für die Erstellung des Drehbuchs sind Phantasie und etwas Disziplin während des Diskussionsprozesses gefragt. In vielen Schulen gibt es ja ein Tonstudio oder einen Medienraum. Einer der Lehrer kann die Gruppe unterstützen und das was sie sich ausgedacht haben eventuell filmen. Ist das nicht möglich, sollte einer der Schüler schon mal eine Videokamera in der Hand gehabt haben und die Grundfunktionen kennen. Für die Nachbearbeitung ist Geduld nötig und die Bereitschaft Dinge auszuprobieren oder Programme zu verwenden, die vorher nicht bekannt waren.

 

4. Technische Voraussetzungen in der Einrichtung (Schule, Bildungsträger, etc.)

 

In erster Linie braucht man, um einen Clip für Youtube herzustellen, eine Handkamera. Ein Handy oder eine Digitalkamera reichen hier meist nicht aus, weil die Ton- und Bildqualität zu schlecht ausfallen würden, als dass man den Clip dann auch im Unterricht verwenden könnte. Hat man seinen Lehrfilm dann gedreht und in Youtube gestellt, kann es beim Vorführen in der Schule zu einigen Problemen kommen. Erstens benötigt man einen Computerraum, zweitens einen Beamer, um den Film zeigen zu können, drittens eine Internetverbindung, um auf Youtube zugreifen zu können und viertens müsste der Raum über mehrere Lautsprecher verfügen, damit der Ton mitverfolgt werden kann. Da die meisten Schulen aber über solche Medienräume (mit ausreichend Sitzplätzen für die Schüler) verfügen, dürfte das Vorführen eines Lehrfilms via Youtube in Schulräumen im Grunde kein Problem darstellen und machbar sein.

 

5. Notwendige räumliche Rahmenbedingungen

 

Zunächst einmal müssen ein oder mehrere Räume vorhanden sein, in welchen man während des gesamten Projektes "Youtube-Clip" verschiedene Dinge stehen lassen kann.

Des Weiteren wäre es sehr von Vorteil, wenn der oder die vorhandenen Räume, zumindest teilweise, "medial" ausgestattet wären. Das heißt, die Räume sollten mit mehreren Computern mit Internetanschluss (und einigen vorab heruntergeladenen Programmen) ausgestattet sein.

Um einige Sequenzen bzw. Szenen in dem Raum selbst drehen zu können, wäre eine Möglichkeit das Licht abzublenden, oder zumindest ein Rollladen sehr hilfreich.

Außerdem sollte, neben einigen Tischen und Stühlen, genug Platz sein um sich frei in dem Raum bewegen zu können. Eine magnetische Tafel oder eine Pinnwand zum befestigen eventueller Hintergrundbilder wäre ebenso von Vorteil.

Neben den Rahmenbedingungen die innerhalb eines Raumes gegeben sein sollten, wäre es sehr schön, wenn die SchülerInnen die Möglichkeit hätten in einer passenden Umgebung ihren Film zu drehen um ihn möglichst authentisch wirken zu lassen. Es sollte daher auch die Möglichkeit zum Erreichen einiger "außerschulischer Drehorte" vorhanden sein.

 

6. Notwendige  zeitliche und organisatorische Rahmenbedingungen

 

Wegen dem zeitlichen Aufwand, ist es weder in einer Schulstunde noch an einem Schultag möglich mit einer Klasse, ein vorzeigbares Youtube-Projekt zu erstellen. Besser geeignet dafür wäre es, ein ganzes Projekt zu gestalten, das sich über eine ganze Woche erstreckt.

 

Während eines Youtube-Projektes müssen folgende Punkte zeitlich geplant und organisatorisch vorbereitet werden:

 

  • Erklärung des Projektes (Was ist Youtube?) 
  • Einstufung der technischen Vorkenntnisse der Schüler (Umgang mit PC) 
  • Gruppeneinteilung 
  • Aufgabenstellung 
  • Einführung in die Technik (Wie benutzt man eine Kamera?) 
  • Ideen sammeln (Umsetzung möglich?) 
  • Erstellung eines Skripts 
  • Materialien sammeln 
  • Aufbau und Vorbereitung der Materialien (Setaufbau) 
  • Beginn der Dreharbeiten
  • PC-Arbeit 
  • Vorstellung des Projektes

 

Aufgrund dieser aufwendigen Arbeit ist es einem Lehrkörper zeitlich nur schwer möglich, dieses Projekt selbstständig vorzubereiten, um es in einer Unterrichtseinheit durchzuführen. Besser wäre daher mit Youtube z.B. in einem fächerübergreifenden Projekt mit Kollegen zusammenzuarbeiten.

allen Gruppenmitgliedern am 26.6.09 22:08, kommentieren

Ich twitter dir was!

1 Kommentar alle Gruppenmitglieder am 25.6.09 17:59, kommentieren

Twitter und seine Rolle im Iran

Auch sehr interessant:

 

Die Rolle des Internet-Informationsdienstes Twitter im Iran:

 

Links:

 

http://www.tagesschau.de/ausland/twitteriran102.html

 

http://www.tagesschau.de/ausland/twitter106.html

 


Jana am 23.6.09 20:56, kommentieren

Erklärung Twitter

Kristian am 22.6.09 22:20, kommentieren

Twitter Projekt - Twitter im Unterricht

Danke für die Infos, Sarah! Ich denke als erstes sollten wir uns alle bei Twitter mal anmelden und es ausprobieren und hier dann vielleicht auch über Erkenntnisse Fragen Tipps austauschen. Ich habe gerade mal bei youtube geschaut und hier ist eine deutsche Erklärung, die lässt sich aber noch deutlich aufpeppen, oder? Und das ist die Zukunft. Hier setzt eine Geschichtsprofessorin Twitter im Unterricht / Seminar in Amerika ein. siehe pädagogische Anwendung (englisch)

Jana am 22.6.09 22:02, kommentieren

Was ist Twitter?

was ist es?

Twitter ist ein Service für Freunde, Familie und Kollegen um zu kommunizieren und in Verbindung zu bleiben durch den Austausch von schnellen Antworten auf die einfache Frage: Was machst du?
 
Wieso Twitter?

Warum? Denn auch grundlegende Updates sind sinnvoll für Familienangehörige, Freunde oder Kollegen.
 
Mit Twitter, kann man eine ständige Verbindung mit Freuden und Verwandten in der ganzen Welt halten und Gespräche führen und immer wissen, was sie tun. Man kann aber natürlic auch jederzeit Twitter auf ruhig stellen , damit du nicht gestört wirst. Twitter setzt dich in Steuerung und wird zu einem modernen Gegenmittel gegen eine Überfrachtung von Informationen.
 
also das ist alles was auf der website stand, hab es mit Hilfe einer Freundin übersetzt! ich hoffe es hilft bis dann, schönes Rest-Wochenende :-)

LG Sarah

1 Kommentar Sarah am 22.6.09 21:58, kommentieren

Erfahrungsbericht eines Twitter-Nutzers

 

About Twitter

Erfahrungsbericht eines Nutzers

 

Wenn man in den letzten Monaten die gängigsten Nachrichtenmagazine und Internetportale verfolgt hat, so kam man nicht umhin, dem Begriff „Twitter“ in irgendeiner Weise zu begegnen. Sei es, dass Augenzeugen berichten, wie sie vor der Schule während des Amoklaufs in Winnenden stehen1, dass die SPD Wahlergebnisse schon vor der Veröffentlichung in die weite Welt posaunt2 oder Herr Kutcher das Hinterteil seiner herzallerliebsten Demi zur Schau stellt3. Doch was ist nun genau dieses „Twitter“, dessen Wappen ein unscheinbarer kleiner Spatz ist. Denn so unscheinbar scheint sich dieses Twitter garnicht geben zu müssen, wenn man einen kurzen Blick auf die enorme Wachstumsrate dieses Dienstes wagt. So hat Twitter Ende April 2009 schon etwa 1 Million deutschsprachige Nutzer und die Benutzerzahlen verdoppeln sich weltweit monatlich4.

Um das Phänomen um Twitter verstehen zu können, muss man zuerst Twitter selbst verstehen. Wie benutze ich denn Twitter? Was kann ich damit tun? Und warum sollte ich es denn nutzen?


Grundsätzlich ist es denkbar einfach, sich der Twitter - Gemeinde anzuschließen. Man erstelle einen Account auf www.twitter.com , beschreibe sich kurz, gebe sich ein Foto und schon kann man behaupten, dass man ein Teil des aktuellen Hypes ist. Nach etwa 10 Minuten fragt man sich dann aber, was denn nun das tolle an dieser Plattform sei, denn es befinden sich ja Millionen von Benutzer auf diesem Portal und keine Seele interessiert sich für einen selbst.


Doch wie kann ich denn nun mit dieser ach so tollen Community interagieren?


Mit Tweets (dt. „Zwitscher“. Ein Tweet ist eine Nachricht, die aus 140 Zeichen besteht. Diese 140 Zeichen können jeglichen Nonsense der Menschheit enthalten. Privatsphäre ist generell ein Fremdwort für Twitter, denn alle Tweets, die man verfasst hat, sind (anfangs) öffentlich einsehbar. So erhält jeder Benutzer eine eigene Webseite auf dem Webportal von Twitter, die sich aus der URL und dem Benutzernamen zusammenstellt (z.B. http://twitter.com/britneyspears ). Somit ist es nun sehr einfach, seinen Freunden den Zugang zu seinem „öffentlichen Privatleben“ zu ermöglichen, indem man diesen einfach diese URL zusendet. Das ist jetzt schon eine unheimlich tolle Sache, aber der Mehrwert erschließt sich bis dahin noch nicht. Richtig. Der Mehrwert ergibt sich darin, indem man anderen Leuten folgt und verfolgt wird – in Twitter-Sprache reden wir von „followen“. Jeder Benutzer erhält von Twitter eine sogenannten Timeline. Diese Timeline enthält alle Tweets, die man selbst oder die Menschen verfasst haben, denen man „followed“. Und genau hier setzt der Mehrwert ein. Zu Beginn eines jeden Twitter-Daseins gilt es also, den Menschen zu folgen, deren Interessen einem selbst am nähesten sind. So wird also ein Flash-Entwickler nach Persönlichkeiten innerhalb der Flash-Plattform suchen, weil er davon ausgehen kann, dass diese Menschen für ihn relevante Tweets verfassen, die seinen Interessen entsprechen.
Man findet also diese Leute, weil sie von ihren Weblogs auf ihre Twitter-Webseite verlinken oder weil man diese über die interne Twitter-Suche anhand von bestimmen Stichworten gefunden hat (die sich auf die zuvor erwähnte eigene Beschreibung beziehen). So baut man sich zu Anfang seines Twitter-Lebens erstmal eine gesunde Basis auf, mit den Menschen, von denen man erwartet, dass diese einem selbst einen Mehrwert an Informationen bietet.


Bisher ist die Interaktion mit Twitter doch recht einseitig, so dass bis auf das Verfassen von eigenen Tweets, sich die zwischenmenschliche Kommunikation doch recht in Grenzen hält.


Doch auch dies ist in Twitter möglich. Durch einen sogenannten Reply landet der eigene verfasste Tweet auch in der Timeline des Menschen, welchen man direkt anspricht. Das Besondere ist nun dies, dass man auch Leuten antworten kann, die einem nicht folgen und/oder denen man nicht folgt. Ein Reply sieht in etwa so aus:

"@Jana:scheine da doch mit dir und @Chris einer Meinung zu sein"

Dieser Tweet würde nun also in der Timeline von Chris und Jana angezeigt werden, ob diese nun dem Verfasser followen oder nicht, ist in dem Fall egal. Sicherlich sind diese dann interessiert, von dem dieser Tweet kam, schauen sich die Timeline des Verfassers an und folgen diesem dann bei Interesse.

Twitter basiert also durchaus auf einem Schneeballprinzip und dem Motto „Sehen und Gesehen“ werden. So macht es durchaus Sinn, gerade berühmten Personen zu „replyen“, da ja in der öffentlichen Timeline des Benutzers, dann mein Name und mein Tweet auftaucht.
Direkte Nachrichten in Twitter sind auch möglich, aber nur, wenn sich die Beteiligten gegenseitig folgen. Dies ist ein Sicherheitsmechanismus, der Spam vorbeugen und die Privatsphäre schützen soll, da man sonst von wildfremden Personen Nachrichten geschickt bekäme.


Direkt Nachrichten werden folgendermaßen gesendet:


"dm Jana Alles klar bei dir?"

Eine „direct message“ erscheint nicht in der öffentlichen Timeline und ist nur dem angemeldeten Benutzer ersichtlich.
Was einem sofort auffällt, ist das kontextsensitive Nachrichten wie in Chats und spezifischen Räumen so nicht möglich sind, da es ja keine Kategorisierung der Tweets gibt und nur eine Timeline vorhanden ist.
Doch auch hier gibt es eine doch recht pragmatische Lösung für. Twitter hat zu diesem Zwecke die sogenannten „Hashtags“ eingeführt, die es erlauben, einen Tweet zumindest für Suchmaschinen indizierbar und somit kategorisierbar zu machen.

Nehmen wir an, man befinde sich derzeit auf einer Messe und möchte nun einen Tweet verfassen, der im Kontext dieser steht, so dass andere Benutzer (eventuell sogar auch Besucher) der Messe diesen Tweet einordnen und finden können, so verfasst man diesen folgendermaßen:

"Diese Messe ist der Hammer!#beautymesse09"

Mithilfe der Suchmaschine www.hashtags.org und www.search.twitter.com kann nun nach diesem Hashtag gesucht werden und es werden Verfasser und Tweet in Korresponz zu dem Suchbegriff gelistet. Ein etwas makaberes Beispiel war der Hashtag #winnenden, der zum damaligen Amoklauf durchaus die aktuellsten Tweets von Personen vor Ort als Ergebnis aufzeigte. Als Hashtag kann jeglicher Begriff verwendet werden. Hashtags dienen also, um einen virtuellen Raum (ermöglicht durch Twitter-Suchmaschinen) zu schaffen, um themen- und ereignisbezogene Tweets sammeln zu können. Es macht durchaus Sinn, sich einem Hashtag anzuschließen und einen eigenen Tweet dazu zu verfassen, um seinen Kreis an Followern zu erweitern. Oben genannte Suchmaschinen bieten einem auch die aktuellen Trend-Hashtags an. So sieht man, was derzeit in der Twitter-Gemeinde am meisten besprochen wird5.


Dies war es auch schon, was Twitter von Haus aus zu bieten hat. Jedoch haben die Macher von Twitter einen entscheidenden Schritt gemacht (schon von Beginn an), um die Popularität dieser Plattform zu steigern – nämlich, dass jeder für Twitter eigene Programme schreiben und sich der Funktionalität der Plattform bedienen kann.
Was das heißt? Ganz einfach. Dadurch ist es zum Beispiel ohne weiteres möglich, Fotodienste für Twitter zu entwickeln, GoogleMaps in seine Tweets einzubauen (und umgekehrt) oder einfach Twitter für Handys anzubieten. So ist es nun möglich, einen Tweet auch auf geografischer Ebene spezifizieren zu können. Oder Tweets und Verfasser zu finden, die sich im Umkreis der eigenen Stadt befinden. Die Möglichkeiten, die sich hieraus ergeben, sind unendlich.


Doch weshalb sollte man denn nun Twitter verwenden? Warum verwende ich eigentlich Twitter? Ich verwende es schlicht und einfach, um Informationen zu publizieren und diese so schnell wie möglich aus erster Hand zu konsumieren und weil es mit steigender Anzahl an eigenen Followern Spaß macht, anderen Menschen einen Mehrwert durch seine Präsenz zu erzeugen. Ich wusste schon vor den Menschen, die TV verfolgen, dass ein Airbus der AirFrance verschwunden ist. Ich wusste schon vor den Menschen, die Zeitung lesen, dass es Schweinegrippefälle in Deutschland gab. Ich weiß vor vielen anderen Menschen, wo es Lesungen zu meinen Programmierinteressen gibt. Und ich kann eine ganze Community mittels eines simplen Hashtags fragen, ob sie mir kurz helfen kann – wenn es meine eigenen Follower nicht schon längst getan haben.
Jobangebote in Twitter, Sportereignisse in Twitter, Rabattcoupons in Twitter, und..und..und.


Virales Marketing findet also seinen Höhepunkt in Twitter, denn auf keiner anderen Plattform werden Themen, Begriffe und Nachrichten so schnell verbreitet und vervielfältigt wie dort. Dies wissen Firmen und somit beteiligen sich auch viele Magazine, Firmen und Berühmtheiten an Twitter, was keineswegs schlecht ist. Durch die Beschränkung auf 140 Zeichen halten sich die Marketingfloskeln in Grenzen und grundsätzlich erfährt man doch
5 http://hashtags.org/trends/now
Diese Messe ist hier der Hammer! #beautymesse09
gerne aus erster Hand vom Hersteller eines Lieblingsproduktes, was dieser neues zu bieten hat.

Vor- und Nachteile:

Es ist schwer, die Vor- und Nachteile von Twitter zu nennen, denn ein Vorteil ist mit anderer Betrachtungsweise auch ein Nachteil und somit muss jeder selbst wissen, ob „seine“ Vorteile den Nachteilen überwiegen und sich eine Beteiligung an Twitter lohnt. Ich versuche es dennoch, kurz die Vor- und Nachteile aufzulisten:


Vorteile:
- Schnelle Kommunikation (man erreicht sofort jemanden, da man alle anspricht)
- Gebündelte Informationen (durch Beschränkung auf 140 Zeichen)
- Aktuelle Informationen (schneller als die Presse)
- Interessengemeinschaften ergeben sich schnell (durch replies)
- Informationen aus erster Hand
- Wenig Spam
- Tweets kann man schnell nebenbei lesen
- Technologie erweiterbar


Nachteile:
- Keine bestätigten Informationen (Presse ist „sicherer“
- Zuwenig Text verfügbar
- Zu große Community (wo fange ich zu Beginn an)
- Keine richtigen Konversationsmöglichkeiten (Kanal beschränkt)
- Follower sind (oftmals) keine Freunde (kein ICQ-Prinzip)
- Follower-geil (trending-topics (hashtags) benutzen, um    Interessen zu heucheln) und somit Follower zu ziehen
- Datenkrake Twitter

 

 Fazit:

Als kurzes Fazit möchte ich sagen, dass ich Twitter nicht mehr missen möchte und ich sogar Twitter einem RSS-Feed und/oder Weblog vorziehe, da ich gerade beim Arbeiten nicht die Zeit habe, mir einen ewig langen Text durchzulesen (so wie dieser hier), nur um irgendwann auf die Essenz dessen zu stoßen.
Die Zukunft wird jetzt wohl bald ein Geschäftsmodel für Twitter entstehen. Mal schauen, welche Veränderungen dies für Millionen von Nutzern mit sich bringt.

 

 Quellen:

1 http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,612747,00.html
2 http://twitter.com/UlrichKelber/status/1892752611
3 http://twitpic.com/2bj58
4 http://www.absolit-blog.de/studien-internet/twitter.html

 

1 Kommentar Jana am 22.6.09 21:51, kommentieren

Grafik Employability

Jana am 20.6.09 08:26, kommentieren

Erziehung zur Mündigkeit vs. Employability

Bezüglich der Fragestellung ob die Erziehung zur Mündigkeit und Employability eher ein Widerspruch darstellen, oder zwei Seiten einer Medaille sind, bin ich ähnlicher Meinung wie Kristian.

Schaut man sich die Inhalte der Blogs beider Kategorien an, findet man viele Begrifflichkeiten, die sich überschneiden und bei beiden gebraucht werden.

Bei Erziehung zur Mündigkeit ist die Rede davon, dass das Individuum innerhalb der Gesellschaft für sich selbst und die Gesellschaft Verantwortung übernehmen muss und handeln muss. Davon wird auch im Bezug auf Employability gesprochen. Um sich kontinuierlich an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen zu können, und individuell und eigenständig zu handeln, muss eine Mündigkeit vorhanden sein. Es benötigt eine Selbständigkeit, ein für sich selbst Sprechen, Denken und Handeln.

Ein graphische Darstellung zur Struktur der Employability zeigt zwei Säulen, bei denen es sich um die überfachliche Kompetenzen und die Einstellung und Haltung geht, die auf dem Fundament der fachlichen Kompetenzen unerlässlich für die Employability sind. Diese beiden Säulen können nur vorhanden sein, wenn es sich um einen mündigen Menschen handelt.

Ich bin daher der Meinung, dass es sich bei diesen beiden Begrifflichkeiten nicht um einen Widerspruch handelt, sondern die beiden in einer wechselseitigen Beziehung zueienander stehen. 

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare Jana am 19.6.09 23:12, kommentieren

Über Employability

Über Employability

Das Anforderungsprofil

Für Mitarbeiter wird es in Zukunft vor allem einen Sicherungsanker geben: zu den Fachkräften zu gehören und beschäftigungsfähig zu sein,

Das Profil der Beschäftigungs- fähigkeit / Employability gilt

⇒für alle Arbeitsbereiche, Berufsbilder und Hierarchie- ebenen und ⇒während der gesamten Lebensarbeitszeit (unter Berücksichtigung der Verlängerung der Lebensarbeitszeit).

Beschäftigungsfähigkeit: Employabibility

beeinhaltet : Aktuelles Fachwissen, Fähigkeit Wissen aktuell zu halten, Eigenverantwortung, Lebenslanges Lernen, Umgang mit Vielfalt, Veränderungsbereitschaft, Flexibilität; Arbeiten in Netzwerken, Soft Skills

Das ganze hat Anspruch auf nachhaltige Sicherung

Überfachliche Kompetenzen
Teamfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Kommunikationsfähigkeit
Zielorientiertes und aufgabenorientiertes Denken und Handeln Reflexionsfähigkeit Fachliche Kompetenzen Ausbildung / Weiterbildung / Berufserfahrung

?Mentalität?
Einstellung und Haltung

Eigenverantwortung
Eigeninitiative
Veränderungsbereitschaft
Engagement
Belastbarkeit
Lernbereitschaft

Die Verantwortung für die nachhaltige Sicherung von Employability obliegt erst einmal dem Einzelnen. Der Einzelne ist gefordert, sich kontinuierlich den verändernden Rahmenbedingungen sowie den Anforderungen des internen wie externen Arbeitsmarktes anzupassen. Dazu ist die Bereitschaft allein nicht ausreichend. Auch individuelles Handeln ? ohne die Unterstützung des Arbeitgebers ? ist gefragt. Es gilt: Qualifizieren und Lernen in der Vergangenheit: Notwendigkeit zum beruflichen Aufstieg Qualifizieren und Lernen in der Zukunft: Vermeidung des beruflichen Abstiegs
Dennoch: Arbeitgeber, die Employability fordern, sind auch in der Pflicht, diese zu fördern.

(die Frau Professor hat super Folien (Nr.13,14) die man vielleicht so nachbauen kann)

Quelle:

http://www.m-r-n.com/fileadmin/Dachportal-Redaktion/images/Wirtschaft/Arbeitsmarkt/6_AMK/AMK_Rump_Employability.pdf

und Folie 10 unter :

http://www.virgil.at/fileadmin/user_upload/downloads/Jutta_Rump_Statement.pdf

Prof. Dr. Jutta Rump auf die Liste der "40 führenden Köpfe des Personalwesens" aufgenommen

http://web.fh-ludwigshafen.de/fb2/ipo.nsf/print/prof.dr.jutta?OpenDocument〈=de

1 Kommentar Kristian am 19.6.09 22:07, kommentieren