Bildungsziele

1. Bildungsziele

·         Mannigfache Fähigkeiten der Lebens- und Alltagsbewältigung einschließlich praktischen und für das Arbeitsleben qualifizierenden Könnens sowie der Beherrschung elementarer Kulturtechniken;

·        Kreativität und Selbstbeherrschung; Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft

·        Toleranz, besonders als Achtung vor der Individualität und Überzeugung des anderen;

·        Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft, Gerechtigkeitssinn und Fähigkeit zu solidarischem Handeln;

·        Aufgeschlossenheit für die Sphären des Wahren, Guten und Schönen;

·        Anteilnahme am kulturellen Leben, an Kunst und Musik;

·        Gesundheitsbewusstsein und entsprechende Körperpflege;

·        selbstbestimmtes Handeln, Urteils- und Kritikfähigkeit, politische Kompetenz;

·        Kompromiss- und Friedensfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt, Ehrfurcht vor allem Lebendigen, dessen Teil wir sind.

 

-          kein allgemeinverbindliches Bildungsideal, sondern eher elementare Richtungsweiser

-          dienen  der freien Entfaltung der Persönlichkeit, der Brüderlichkeit der Menschen untereinander und einer menschenwürdigen Existenz für alle Menschen.

-          Im Laufe der Bildung und Ausbildung, mit dem Ziel der Vorbereitung auf die Berufstätigkeit, werden oft ganz andere Fähigkeiten und Einstellungen verlangt und Schwerpunkte gesetzt.

-          In der grundlegenden Erziehung und Bildung sind die genannten Bildungsziele für die Persönlichkeitsentwicklung aber unverzichtbar.

 

 

2. In der Bildungsarbeit der UNESCO steht das weltweite Aktionsprogramm „Bildung für alle“ (EFA) im Mittelpunkt. Die sechs Ziele dieses Programms lauten:

-          Bis 2015 sollen alle Kinder eine Grundschulbildung erhalten

-          Die Zahl der erwachsenen Analphabeten soll um 50 Prozent gesenkt werden.

-          Die frühkindliche Betreuung und Erziehung soll ausgeweitet werden.

-          Der Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen für Jungendliche soll gesichert werden.

-          Geschlechterdisparitäten sollen abgebaut werden.

-          Die Bildungsqualität insgesamt soll verbessert werden.

3. Die UNESCO

-          ist federführend bei der UN-Weltdekade der Alphabetisierung, deren Ziel es ist, die internationalen Anstrengungen in diesem Bereich zu verstärken

-          sieht neben der Erfüllung bestimmter Leistungsstandards, die Vermittlung von Toleranz, Solidarität und Achtung der Menschenrechte in den Schulen als sehr wichtig an (alle Aspekte Teil einer qualitativ hochwertigen Bildung); übergeordnetes Bildungsziel der UNESCO-Projektschulen: „Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt“

-          Kommission in Deutschland ist verantwortlich für die Umsetzung der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005-2014) in Deutschland ®Ziel: den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen des Bildungssystems so zu verankern, dass das Leitbild einer ökologisch, ökonomisch und sozial zukunftsfähigen Entwicklung gelehrt und gelernt wird.

-          ist im Hochschulbereich tätig für grenzüberschreitende Bildung: Errichtung eines Kooperationsnetzwerks (580 UNESCO-Lehrstühle, neun davon in D, Stand 2007) mit dem Ziel internationaler Wissenskooperation und einem interkulturellen Dialog.

 

Quellennachweis:

-          http://wiki.bildungsserver.de/index.php/Bildung

-          http://www.kooperation-international.de/unesco/themes/international/fub/multilateral/bildung/aktivitaeten/?PHPSESSID=c33269fafb89cb7622d0c5cb8c6a7

Maike und Frauke am 19.6.09 19:25

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