Mündigkeit

Mündigkeit aus pädagogischer, juristischer und philosophischer Sicht:

nach encarta

·         Begriff aus Pädagogik und Rechtssprechung

·         Mündigkeit = sozial und juristisch eigenverantwortlich und sozial verantwortlich zu handeln

·         Gesetzlich gesehen gibt es für die Mündigkeit Altersgrenzen; z.B. Geschäftsfähigkeit mit 18 Jahren, oder Religionsmündigkeit mit 14 → vorher: Vormundschaft der Eltern

·         Mündigkeit in der Pädagogik: eigenes Handeln an die Normen der Gesellschaft anpassen

(Quelle: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761593670/M%C3%BCndigkeit.html)

 

nach Bildungsserver

·         Fähigkeit zur geistigen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Selbstbestimmung

·         Nach Kant: um Mündigkeit zu erreichen, soll Erziehung durch ältere Generation erfolgen

→ im Säuglingsalter: Pflege durch Eltern

→ ab Schulalter: öffentliche Erziehung durch Fachpersonal, dadurch soll es weniger Fehler bei der Erziehung geben

(Quelle: http://wiki.bildungsserver.de/index.php/M%C3%BCndigkeit)

 

Zitat von Adorno:

Mündig ist der, der für sich selbst spricht, weil er für sich selbst gedacht hat und nicht bloß nachredet (...) Das erweist sich aber an der Kraft zum Widerstand gegen vorgegebene Meinungen und, in eins damit, auch gegen nun einmal vorhandene Institutionen, gegen alles bloß Gesetzte, das mit seinem Dasein sich rechtfertigt. Solcher Widerstand, als Vermögen der Unterscheidung des Erkannten und des bloß konventionell oder unter Autoritätszwang Hingenommenen, ist eins mit Kritik, deren Begriff ja vom griechischen krino, Entscheiden, herrührt.

 

Christoph und Daniel am 19.6.09 21:00

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen